Schiedsrichtergruppe Höcherberg
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Schiedsrichtergruppe Höcherberg

Manfred Collmar

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Manfred Collmar

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"Es ist keine Schande, nichts zu wissen,

wohl aber, nichts lernen zu wollen."

Sokrates,griechischer Philosoph

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      Zitat

"Der Mensch ist nicht

am größten, wenn er

genießt, sondern wenn

er verzichtet."

Robert mäder,dt Schriftsteller (1839-99)

 

 

 

 

 

 

 

 

Regel 5 – Der Schiedsrichter


Die Entscheidungsgewalt des Schiedsrichters

Jedes Spiel wird von einem Schiedsrichter geleitet, der die unbeschränkte Befugnis

hat, den Fußballregeln in dem Spiel, für das er aufgeboten wurde, Geltung zu verschaffen.

 

Rechte und Pflichten

Der Schiedsrichter hat

den Spielregeln Geltung zu verschaffen,

die Partie in Zusammenarbeit mit den Schiedsrichter-Assistenten und, wo vorhanden,

   mit dem Vierten Offiziellen zu leiten,

sicherzustellen, dass die Bälle der Regel 2 entsprechen,

sicherzustellen, dass die Ausrüstung der Spieler der Regel 4 entspricht,

die Zeit zu stoppen und sich Aufzeichnungen über den Verlauf des Spiels zu machen,

die Partie bei einem Vergehen oder aus einem anderen Grund nach seinem

   Ermessen zu unterbrechen, vorübergehend auszusetzen oder ganz abzubrechen,

die Partie bei jedem Eingriff von außen zu unterbrechen, vorübergehend auszusetzen

   oder ganz abzubrechen,

die Partie zu unterbrechen, wenn er einen Spieler für ernsthaft verletzt hält, und

   zu veranlassen, dass dieser vom Spielfeld gebracht wird. Ein verletzter Spieler darf

   erst wieder auf das Spielfeld zurückkehren, wenn die Partie wieder aufgenommen

   wurde,

die Partie weiterlaufen zu lassen, bis der Ball aus dem Spiel ist, wenn er überzeugt

   ist, dass ein Spieler nur leicht verletzt ist,

dafür zu sorgen, dass ein Spieler mit blutender Wunde das Spielfeld verlässt. Der

   Spieler darf erst nach einem Zeichen des Schiedsrichters zurückkehren, der sich

   davon überzeugt haben muss, dass die Blutung gestoppt wurde,

von einer Spielunterbrechung abzusehen, wenn dies von Vorteil für dasjenige

   Team ist, gegen das sich das Vergehen richtete, und das ursprüngliche Vergehen

   zu bestrafen, wenn der erwartete Vorteil zu diesem Zeitpunkt nicht eintritt,

das schwerer wiegende Vergehen zu bestrafen, wenn ein Spieler zur gleichen Zeit

   mehrere Vergehen beging,

disziplinarische Maßnahmen gegen Spieler zu ergreifen, die ein verwarnungs oder

   feldverweiswürdiges Vergehen begangen haben. Dies muss nicht sofort geschehen,

   spätestens aber dann, wenn der Ball das nächste Mal aus dem Spiel ist,

Maßnahmen gegen Teamverantwortliche zu ergreifen, die sich nicht verantwortungsbewusst

   verhalten, wobei er sie vom Spielfeld und dessen unmittelbarer

   Umgebung entfernen lassen darf,

auf Hinweis eines Schiedsrichter-Assistenten über Ereignisse zu entscheiden, die

   er selbst nicht gesehen hat,

zu verhindern, dass Personen das Spielfeld betreten, die hierzu nicht berechtigt

   sind,

die Fortsetzung der Partie anzuzeigen, nachdem sie unterbrochen war, und

der zuständigen Instanz einen Bericht über die Partie zukommen zu lassen, der

   Informationen über die gegen Spieler und/oder Offizielle ausgesprochenen disziplinarischen

   Maßnahmen sowie über alle besonderen Vorfälle vor, während oder

   nach dem Spiel enthält.

 

Entscheidungen des Schiedsrichters


Die Entscheidungen des Schiedsrichters zu spielrelevanten Tatsachen sind endgültig.

Dazu gehören auch das Ergebnis des Spiels sowie die Entscheidung auf „Tor“

oder „kein Tor“.

Der Schiedsrichter darf eine Entscheidung nur ändern, wenn er festgestellt hat, dass

sie falsch war, oder falls er es für nötig hält, auch auf einen Hinweis eines

Schiedsrichter-Assistenten oder des Vierten Offiziellen. Voraussetzung hierfür ist,

dass er die Partie weder fortgesetzt noch abgepfiffen hat.

Entscheidungen

                                                                                                                                                               

Entscheidungen des International Football Association Board

1. Ein Schiedsrichter (oder, wo ebenfalls aufgeboten, ein Schiedsrichter-

Assistent oder Vierter Offizieller) kann für eine von einem Spieler, Offiziellen oder Zuschauer erlittene Verletzung, einen Schaden an Eigentum irgendwelcher Art, einem von einer Person,

einem Klub, einer Gesellschaft, einem Verband oder einer anderen Organisation erlittenen Verlust, der/die aufgrund eines im Einklang mit den Spielregeln oder dem normalen Vorgehen bei der Leitung und Kontrolle eines Spiels getroffenen Entscheids entstanden ist oder entstanden sein kann, nicht haftbar gemacht werden.

Dies kann die Entscheidung einschließen,

ob der Zustand des Spielfelds oder seiner Umgebung oder die

   Wetterbedingungen ein Spiel zulassen oder nicht,

ein Spiel aus welchem Grund auch immer abzubrechen,

ob die auf dem Feld während des Spiels benutzten Ausrüstungsgegenstände

   oder der Ball spieltauglich sind,

die Partie wegen Störung durch Zuschauer oder irgendeines Problems

   auf den Zuschauerrängen zu unterbrechen oder nicht,

die Partie zu unterbrechen oder nicht, um einen verletzten Spieler zur Behandlung vom

   Platz bringen zu lassen,

zu verlangen, dass ein verletzter Spieler zur Behandlung vom Platz gebracht wird,

einem Spieler das Tragen bestimmter Kleidungs- und Ausrüstungsgegenstände

   zu gestatten oder zu verbieten,

(soweit es in seiner Zuständigkeit liegt) Personen (einschließlich der Team- und

   Stadionverantwortlichen, Sicherheitsverantwortlichen, Fotografen und der anderen

   Medienvertreter) den Aufenthalt in der Nähe des Spielfelds zu gestatten oder nicht,

die er in Übereinstimmung mit den Fußballregeln oder seinen Pflichten trifft, die sich aus den

   Bestimmungen der FIFA, einer Konföderation, eines Mitgliedsverbands oder einer

   Liga ergeben, die für ein Spiel gelten.

2. Wird für ein Turnier oder einen Wettbewerb ein Vierter Offizieller bezeichnet,

   haben seine Rolle und Pflichten den vom International F. A. Board erlassenen

   Weisungen zu entsprechen, die in den Spielregeln aufgeführt sind.

 

Auslegung der Spielregeln und Richtlinien der FIFA für Schiedsrichter

Rechte und Pflichten

Der Schiedsrichter darf das Spiel unterbrechen, falls das Flutlicht seiner Meinung nach unzureichend ist.

Trifft ein von Zuschauern geworfener Gegenstand den Schiedsrichter, einen der Schiedsrichter-Assistenten, einen Spieler oder Teamoffiziellen, kann der Schiedsrichter die Partie je nach Ausmaß des Zwischenfalls weiterlaufen lassen, unterbrechen oder abbrechen. Auf jeden Fall aber muss der Schiedsrichter den Vorfall den zuständigen Instanzenmelden.

Der Schiedsrichter kann Verwarnungen und Feldverweise auch während der Pause, nach dem Schlusspfiff, während der Verlängerung und während des Elfmeterschießens aussprechen, da er auch dann die Entscheidungsgewalt über das Spiel besitzt.

Kann der Schiedsrichter aus irgendeinem Grund seine Funktion zeitweilig nicht wahrnehmen, kann die Partie unter der Leitung der Schiedsrichter-Assistenten bis zur nächsten Spielunterbrechung fortgesetzt werden.

Bläst ein Zuschauer in eine Trillerpfeife und ist der Schiedsrichter der Meinung, dass das Spielgeschehen durch diesen Pfiff beeinflusst wurde (z. B. wenn ein Spieler daraufhin den Ball in der Annahme in die Hand nimmt, das Spiel sei unterbrochen worden), wird das Spiel unterbrochen und mit einem Schiedsrichter- Ball an der Stelle fortgesetzt, an der sich der Ball zum Zeitpunkt der Unterbrechung befand. Wurde das Spiel innerhalb des Torraums unterbrochen, erfolgt der Schiedsrichter-Ball auf der Torraumlinie parallel zur Torlinie so nahe wie möglich bei der Stelle, an der sich der Ball zum Zeitpunkt der Unterbrechung befand.

 

Vorteil

Der Schiedsrichter kann bei jeglichem Vergehen die Vorteilregel anwenden. Bei der Beurteilung, ob die Vorteilregel angewandt oder das Spiel unterbrochen wird, hat der Schiedsrichter nach Möglichkeit folgende Aspekte zu berücksichtigen:

Schwere des Vergehens: Zieht das Vergehen einen Feldverweis nach sich,

   unterbricht der Schiedsrichter das Spiel und verweist den Spieler des Feldes,

   sofern dadurch keine Torchance vereitelt wird,

der Ort des Vergehens: je näher beim gegnerischen Tor, desto gefährlicher die

   Situation,

Erfolgsaussicht eines unmittelbaren, gefährlichen Angriffs auf das gegnerische

   Tor,

Spielatmosphäre.

Der Entscheid zur Ahndung des ursprünglichen Vergehens ist innerhalb der nächsten paar Sekunden zu treffen.

Zieht das Vergehen eine Verwarnung nach sich, wird der Spieler bei der nächsten Unterbrechung verwarnt. Falls jedoch nicht klar auf Vorteil entschieden werden kann, sollte das Spiel unterbrochen und der Spieler sofort verwarnt werden. Erfolgt die Verwarnung NICHT bei der nächsten Spielunterbrechung, kann sie auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt ausgesprochen werden.

 

Verletzte Spieler

Im Zusammenhang mit Verletzungen von Spielern hat der Schiedsrichter folgende Richtlinien zu beachten:

Das Spiel kann ohne Unterbrechung weiterlaufen, bis der Ball aus dem Spiel ist, wenn

ein Spieler seiner Ansicht nach nur leicht verletzt ist.

Das Spiel wird unterbrochen, wenn ein Spieler nach Ansicht des Schiedsrichters

ernsthaft verletzt ist.

Nach Befragung des Spielers kann der Schiedsrichter einem, höchstens zwei

medizinischen Betreuern erlauben, das Spielfeld zu betreten, um die Art der Verletzung

festzustellen und für den sicheren und raschen Transport des Spielers vom Spielfeld zu

sorgen.

Die Helfer sollen nur auf Zeichen des Schiedsrichters mit der Trage aufs Spielfeld

   kommen.

Der Schiedsrichter achtet darauf, dass der Verletzte sicher vom Spielfeld gebracht wird.

Die Behandlung eines verletzten Spielers auf dem Spielfeld ist nicht erlaubt.

Ein Spieler mit blutender Wunde hat das Spielfeld zur Behandlung zu verlassen. Er darf

das Spielfeld erst wieder betreten, wenn sich der Schiedsrichter vergewissert hat, dass

die Blutung gestoppt wurde. Das Tragen blutverschmierter Kleidung ist verboten.

Wenn der Schiedsrichter erlaubt, dass Betreuer auf den Platz kommen, bedeutet dies

für den Spieler, dass er das Feld verlassen muss, entweder auf der Trage oder zu Fuß.

Hält er sich nicht an die Anweisung des Schiedsrichters, wird er wegen unsportlichen

Betragens verwarnt.

Ein verletzter Spieler darf erst wieder auf das Spielfeld zurückkehren, wenn das Spiel

wieder aufgenommen wurde.

Wenn sich der Ball im Spiel befindet, darf der Spieler nach der Behandlung nur über die

Seitenlinie auf das Feld zurückkehren. Wenn der Ball nicht im Spiel ist, ist dies auch an

den Torlinien erlaubt.

In beiden Fällen darf der Spieler jedoch erst nach einem Zeichen des Schiedsrichters

auf das Spielfeld zurückkehren.

Der Schiedsrichter erlaubt einem verletzten Spieler die Rückkehr aufs Spielfeld, wenn

einer der Schiedsrichter-Assistenten oder der Vierte Offizielle überprüft hat, dass der

Spieler wieder einsatzbereit ist.

Wurde das Spiel nicht aus einem anderen Grund unterbrochen oder ist die Ursache für

eine Verletzung eines Spielers kein Vergehen, wird die Partie mit einem Schiedsrichter-

   Ball an der Stelle fortgesetzt, an der sich der Ball zum Zeitpunkt der Unterbrechung

befand. Wurde das Spiel innerhalb des Torraums unterbrochen, erfolgt der

Schiedsrichter-Ball auf der Torraumlinie parallel zur Torlinie so nahe wie möglich bei

der Stelle, an der sich der Ball zum Zeitpunkt der Unterbrechung befand.

Der Schiedsrichter lässt die gesamte Zeit, die durch Verletzungen verloren geht, am

Ende jeder Halbzeit nachspielen.

Wenn der Schiedsrichter einen Spieler, der zur Behandlung einer Verletzung das

Spielfeld verlassen muss, durch Zeigen einer Karte bestrafen will, zeigt er die Karte,

bevor der Spieler das Feld verlässt.

Ausnahmen gelten nur

bei Verletzung eines Torhüters,

wenn ein Torhüter und ein Feldspieler nach einem Zusammenprall sofortige Betreuung

   benötigen,

wenn Spieler desselben Teams nach einem Zusammenprall sofortige Betreuung

   benötigen, bei sehr schweren Verletzungen wie verschluckter Zunge

   Gehirnerschütterung, Beinbruch.

Mehrere Vergehen gleichzeitig

Bei Vergehen von zwei Spielern des gleichen Teams:

-Der Schiedsrichter bestraft das am schwersten wiegende Vergehen, wenn mehrere

Spieler gleichzeitig gegen die Spielregeln verstoßen.

-Die Wiederaufnahme des Spiels erfolgt gemäß dem am schwersten wiegenden

Vergehen.

Bei Vergehen von Spielern beider Teams:

-Das Spiel wird unterbrochen und mit einem Schiedsrichter-Ball an der Stelle

fortgesetzt, an der sich der Ball zum Zeitpunkt der Unterbrechung befand. Wurde das

Spiel innerhalb des Torraums unterbrochen, erfolgt der Schiedsrichter-Ball auf der

Torraumlinie parallel zur Torlinie so nahe wie möglich bei der Stelle, an der sich der

Ball zum Zeitpunkt der Unterbrechung befand.

 

Position während des laufenden Spiels

Empfehlungen

Das Spiel soll sich jeweils zwischen dem Schiedsrichter und dem am nächsten

positionierten Schiedsrichter-Assistenten abspielen.

Der am nächsten positionierte Schiedsrichter-Assistent befindet sich im Blickfeld des

Schiedsrichters. Der Schiedsrichter bewegt sich großräumig und diagonal über den

   Platz.

Durch die Position am Rand des Spielgeschehens kann der Schiedsrichter das

Spielgeschehen und den am nächsten positionierten Schiedsrichter-Assistenten leichter

im Blick behalten.

Der Schiedsrichter steht möglichst nahe beim Spielgeschehen, um dieses optimal zu

   verfolgen, ohne jedoch darauf Einfluss zu nehmen.

Wichtige Szenen spielen sich nicht unbedingt in der Nähe des Balls ab.

   Der Schiedsrichter achtet auf

-aggressives Verhalten einzelner Spieler abseits des Spielgeschehens,

-mögliche Vergehen im Spielfeldbereich, in den sich das Spiel verlagert,

-Vergehen, nach dem der Ball weggespielt wurde.

 

Position bei Standardsituationen

Von einer optimalen Position kann der Schiedsrichter korrekt entscheiden. Sämtliche Empfehlungen zur Position beruhen auf Wahrscheinlichkeit und müssen aufgrund von spezifischen Informationen zu Teams, Spielern und Vorkommnissen während des Spiels jeweils angepasst werden.

                                                                                                                              

Signale des Schiedsrichters

Schiedsrichter-Pfiff

Der Schiedsrichter-Pfiff ist zwingend:

beim Anstoß (erste und zweite Halbzeit, nach einem Tor)

bei einer Spielunterbrechung

für einen Freistoß oder Strafstoß

bei Aussetzen oder Abbruch des Spiels

am Ende einer Spielhälfte, wenn die Spielzeit abgelaufen ist

zur Wiederaufnahme des Spiels

-bei Freistößen, wenn die Mauer auf die vorgeschriebene Distanz beordert wird

-bei Strafstößen

zur Wiederaufnahme des Spiels nach einer Spielunterbrechung wegen

-einer Gelben oder Roten Karte wegen Foulspiels

-einer Verletzung

-einer Auswechslung

Der Schiedsrichter-Pfiff ist nicht zwingend

für eine Spielunterbrechung

bei Abstoß, Eckstoß oder Einwurf

bei einem Tor

zur Wiederaufnahme des Spiels nach Abstoß, Eckstoß oder Einwurf

 

Wird der Schiedsrichter-Pfiff unverhältnismäßig oft eingesetzt, verliert er seine Wirkung, wenn er zwingend ist. Darf die Wiederaufnahme des Spiels nur nach einem Schiedsrichter-Pfiff erfolgen, signalisiert der Schiedsrichter den Spielern unmissverständlich, dass das Spiel erst nach dem Pfiff fortgesetzt werden darf.

 

Körpersprache

Die Körpersprache

hilft dem Schiedsrichter bei der Leitung des Spiels,

unterstreicht seine Autorität und Selbstkontrolle.

Die Körpersprache dient nicht

zur Erklärung von Entscheidungen.

 

Zusätzliche Erläuterungen des DFB

1. Den Schiedsrichtern und Schiedsrichter-Assistenten ist für ihre Kleidung

     die Farbe Schwarz vorbehalten. Andere Farben dürfen ebenfalls getragen

     werden.

2. Ist der Schiedsrichter über eine Entscheidung im Zweifel, so befragt er den

     Schiedsrichter-Assistenten, ehe er die Entscheidung trifft!

3. Der Schiedsrichter darf ein Spiel nicht anpfeifen bzw. muss es abbrechen,

     wenn die Witterungsverhältnisse die Sicht von einem Tor zum anderen

     nicht mehr zulassen.

4. Fußball soll bei Temperaturen ab minus 15 Grad, bei starkem Wind ab

     Temperaturen von minus 10 Grad nicht mehr gespielt werden. Bei starker

     Kälte muss der Schiedsrichter auf die angemessene Bekleidung der

     Beteiligten achten.

5. Der Schiedsrichter kann ein Spiel wegen der Witterungsverhältnisse oder

     aus einem anderen Grund unterbrechen. Die Dauer der Unterbrechung soll

     30 Minuten nicht überschreiten. Ist jedoch abzusehen, dass das Spiel wenige

     Minuten nach dieser Zeit fortgesetzt werden kann, soll der Schiedsrichter

     großzügig verfahren.

6. Den Spielern ist es gestattet, während Spielunterbrechungen Erfrischungs -

     getränke zu sich zu nehmen. Sie müssen sich hierzu jedoch an die Seiten -

     linie begeben. Hingegen ist es untersagt, mit Wasser gefüllte Plastiksäcke

     oder andere Behälter auf das Spielfeld zu werfen.

7. Der Platzverein ist für den Schutz des Schiedsrichters und der Schiedsrichter-

     Assistenten sowohl vor dem Spiel, während des Spieles und nach

     dem Spiel, als auch beim Verlassen des Platzes verantwortlich.

8. Der Schiedsrichter kann Persönliche Strafen (Verwarnungen mit Gelber

     Karte, Feldverweise mit Gelb/Roter oder Roter Karte) gegen Spieler, Aus -

     wechselspieler und ausgewechselte Spieler aussprechen, nachdem er und

     die Spieler das Spielfeld zur Aufnahme des Spieles (Anstoß) betreten

     haben. Diese Strafbefugnis erstreckt sich auch auf die Halbzeitpause und

     endet mit dem Verlassen des Spielfeldes. Vor dem Spiel des Feldes verwiesene

     Spieler können ersetzt werden. Danach ist dies nicht mehr möglich.

9. Erscheint eine Mannschaft nicht oder tritt sie nicht an, so haben der andere

     Verein und der Schiedsrichter die Pflicht, so lange zu warten, dass der

     Anstoß höchstens um 45 Minuten verzögert wird.

10. Ein Schiedsrichter kann ein Spiel abbrechen. Ein Spielabbruch sollte nur erfolgen,

     nachdem alle zumutbaren Mittel, das Spiel fortzusetzen, erschöpft

     sind. Gründe für einen Spielabbruch können beispielsweise Witterungs -

     verhältnisse, Flutlichtausfall, Einflüsse von außen wie Zuschauerausschrei -

     tun gen, massive Bedrohungen oder ein tätlicher Angriff gegen den

     Schiedsrichter oder sein Team sein.

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