Schiedsrichtergruppe Höcherberg
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"Der Mensch ist nicht

am größten, wenn er

genießt, sondern wenn

er verzichtet."

Robert mäder,dt Schriftsteller (1839-99)

 

 

 

 

 

 

 

 

Hallenfußball nach FIFA - Regeln ab 2015 - 2016

Online-Vorstellung der neuen Hallenfußball-Regeln im Saarländischen Fußballverband

Hallen Regeln 2013 / 2014

 

Saarländischer Fußballverband

Ergänzung zu den Durchführungsbestimmungen für

Fußballspiele von aktiven,Frauen,und AH Mannschaften

In der Halle – Stand : November 2013

 

 

1. Spieler

 

1.1 Spielerzahl

Eine Mannschaft besteht aus höchstens 12 Spielern pro Spieltag, d.h. Spieler können an jedem Spieltag ersetzt bzw. ausgewechselt werden. Auf dem Spielfeld dürfen maximal 5 Spieler sein, wobei einer davon der Torwart sein muss.

Bei den Spielern auf der Bank handelt es sich regeltechnisch um Auswechselspieler.

Die Passkontrolle obliegt der Turnierleitung.

 

1.2 Spielbeginn

Bei Spielbeginn müssen mindestens 3 Feldspieler und ein Torwart spielbereit sein.

 

1.3 Auswechslung

Die Auswechselbänke befinden sich grundsätzlich an der Mittellinie, und zwar jeweils in der eigenen Spielfeldhälfte. Bei Spielen mit beidseitiger Bande oder Rundumbande befinden sich die Auswechselbänke jeweils neben dem eigenen Tor.

In der Halbzeitpause müssen die Auswechselbänke von den Mannschaften getauscht werden. Die Auswechslung (Verlassen/Betreten des Spielfeldes) hat in unmittelbarer Nähe der eigenen Auswechselbank zu erfolgen, wobei ein sogenannter "fliegender Wechsel" möglich ist.

 

1.4 Spielerkleidung

Sämtliche Spieler müssen Schienbeinschoner tragen. Das tragen von Schmuck ist verboten.

 

2. Spielzeit

 

2.1 Zeitnahme

Die Zeitnahme obliegt grundsätzlich den Zeitnehmern. Der Schiedsrichter hat das Recht, die Zeit anhalten zu lassen (Time-out).

Eine Nachspielzeit nach Ertönen der Sirene ist nicht zulässig.

 

2.2 Halbzeitpause

Die Spielzeit kann durch eine Halbzeitpause von höchstens 2 Min. unterbrochen werden.

 

2.3 Verlängerung

Wird ein Spiel verlängert, so beträgt die Verlängerungszeit höchstens 5 Minuten. Die Zeit wird voll ausgespielt. Sieger ist, wer am Ende der Verlängerung die meisten Tore erzielt hat.

 

3. Sonderbestimmungen

 

Für die Halle gelten die gleichen Regeln wie auf dem Feld. Darüber hinaus gibt es die folgenden Sonderbestimmungen:

 

3.1 Spielfeld: Strafraum/Torraum

In der Halle wird nicht zwischen Straf- und Torraum unterschieden, Strafraum ist gleich Torraum.

 

3.2 Torwartspiel

Der Torwart darf seinen Torraum/Strafraum nur zum Zwecke der Abwehr verlassen. Bei der Abwehr eines Gegenangriffes ist ein kontrolliertes Zuspiel zu einem Mitspieler nicht möglich. Bei einem Verstoß gegen die Regel erfolgt ein Freistoß wo der Ball gespielt wurde.

Ein Torwart darf nicht einen Freistoß außerhalb seines Strafraums oder einen Einwurf ausführen. Dies gilt auch für einen Strafstoß (allerdings nicht beim Strafstoßschießen zur Spielentscheidung). Begründung: Der Torwart darf den Strafraum nur zur Abwehr des Balles den Strafraum verlassen.

Der Torwart darf allerdings an der Mittellinie ausgewechselt werden.

 

 

3.3 Abstand der Spieler

Bei Strafstoß, Freistoß, Eckstoß, Anstoß, Einwurf und Abstoß haben die gegnerischen Spieler einen Mindestabstand von 5m einzuhalten.

 

3.4 Berühren der Decke durch den Ball

Wird der Ball, bevor er die Decke berührt, zuletzt von einem Spieler der Mannschaft A berührt, so erhält die Mannschaft B an der entsprechenden Stelle auf dem Boden einen Freistoß zugesprochen, wo der Ball die Decke berührt hat. Nach einem Pressschlag und anschließender Deckenberührung wird das Spiel mit SR-Ball fortgesetzt.

 

 

3.5 Torerzielung

Ein Tor kann von überall erzielt werden.

Dies gilt nicht für den Torwart, wenn dieser einen Abschlag so ausführt, dass er den Ball mit der Hand abwirft, d.h. durch Werfen kann kein gültiges Tor erzielt werden. Wirft der Torwart den Ball ins eigene Tor, so ist dieses Tor gültig.

 

3.6 Abseits

Das Abseits ist aufgehoben.

 

3.7 Freistöße

Alle Freistöße in der Halle sind indirekt. Deshalb braucht der SR dies auch nicht durch Heben des Armes anzuzeigen.

Erhält die angreifende Mannschaft im gegnerischen Strafraum einen Freistoß zugesprochen, so muss der Ball auf die Strafraumlinie zurückgelegt werden

 

3.8 Strafstoß (Strafbestimmung Regel XII)

Der Strafstoß wird von der 7m-Marke ausgeführt.

Ein "sogenanntes Flugballschießen" darf auf keinen Fall durchgeführt werden.

Der Strafstoß kann direkt oder indirekt ausgeführt werden.

Der Schütze muss aus dem Raum, der sich zwischen Freiwurf- und Torraumlinie befindet, den Anlauf nehmen (max. 2m).

 

3.9 Einwurf (Bestimmung gem. Regel XV)

Der Ball wird durch Einrollen (eine oder beide Hände) ins Spiel gebracht, wobei der Ball sofort nach Verlassen der Hände den Boden berühren muss ("Kegeln").

 

3.10 Abstoß und Abschlag

Nur der Torwart darf den Abstoß ausführen. Dabei darf er den Ball durch Werfen, Rollen oder durch Abstoß vom Boden ins Spiel bringen, nicht aber durch einen üblichen Abschlag (z.B. Dropkick).

Torabschlag und Torabstoß dürfen auch über die Mittellinie geschossen werden. Aus einem Abstoß und aus einem Abschlag kann ein Tor direkt erzielt werden, allerdings ist ein mit der Hand erzieltes Tor nicht gültig. Die Bestimmungen für das Torwartspiel gelten entsprechend gem. Regel XII („Sekundenregel“).

Wenn der Torwart beim Abstoß zur Umgehung der Regel einem Mitspieler den Ball zuwirft und dieser ihn zurückköpft, damit der Torwart den Ball nun per Abschlag ins Spiel bringt, hat der SR das Spiel zu unterbrechen, den Torwart

zu verwarnen und das Spiel mit Freistoß fortzusetzen.

 

3.11 Eckstoß

Die Ausführung des Eckstoßes erfolgt gem. Regel XVII.

 

3.12 Anstoß

Wird der Ball dem Gegner zugespielt, der ihn sofort wieder zurückspielt, und geht der Ball dann unberührt ins Tor der den Anstoß ausführenden Mannschaft, so ist das Tor gültig.

 

3.13 Persönliche Strafen

Persönliche Strafen in der Halle sind Verwarnung, Zeitstrafe (2 Min.) und der Feldverweis (rote Karte).

Eine gelb/rote Karte gibt es in der Halle nicht.

Als persönliche Strafe bei Foulspiel (Schwere des Vergehens beachten!!!)

ist grundsätzlich die Zeitstrafe vorgesehen, vorbehaltlich eines Feldverweises bei grobem Foulspiel.

Der Einsatz der Verwarnung (gelbe Karte) beschränkt sich auf die Ahndung sogenannter „technischer Vergehen“ (Auswechseln am falschen Ort, unkorrekter Abstand, Handspiel (nicht bei Vereiteln einer klaren Torchance) usw.

Bei einem Feldverweis mit roter Karte darf der des Feldes verwiesene Spieler nach zwei Minuten durch einen anderen Spieler ersetzt werden.

Wird durch Zeitstrafe bzw. Feldverweis die Zahl der Spieler einer Mannschaft auf weniger als 2 Feldspieler verringert, so muss das Spiel abgebrochen werden. Es gelten die Bestimmungen für Spielwertung bei verschuldetem Spielabbruch. Das Spiel wird mit dem erzielten Ergebnis als verloren und dem Gegner als gewonnen gewertet.

Wird während der Zeitstrafe die offizielle Zeituhr angehalten, verlängert sich die Zeitstrafe um diese Zeit („effektive Strafzeit“).

 

3.14 Vereiteln einer klaren Torchance

Vereitelt ein Spieler durch Foulspiel oder Handspiel eine klare Torchance, so muss dieser Spieler des Feldes verwiesen werden (rote Karte).

Kontrolliert der Torwart innerhalb des Strafraumes den Ball mit der Hand und rutscht mit dem Ball in der Hand außerhalb des Strafraumes, so ist die Spielfortsetzung indirekter Freistoß. Der Torwart wird nicht verwarnt.

 

3.15 Meldung

Ein Spieler, der die rote Karte erhält, ist vom weiteren Turnier wie auch von einem andren gleichzeitig stattfindenden Turnier ausgeschlossen.

Der Schiedsrichter vermerkt den Vorgang im Spielberichtsbogen.

 

Ausnahmen:

  • Qualifikationsturniere Volksbanken - Hallenmasters

 

Verweist ein SR einen Spieler des Feldes, hat er am gleichen Tag den Bericht anzufertigen, ihn in einem vom ausrichtenden Verein überreichten verschlossenen Umschlag bei der Turnierleitung zu hinterlegen.

 

3.16 Wechselfehler

 

3.16.1. Anzahl der Spieler

Hat eine Mannschaft mehr als die zulässige Anzahl von Spielern auf dem Spielfeld (vgl.1.1), muss der Schiedsrichter das Spiel unter Beachtung der Vorteilsbestimmung unterbrechen. Der Spielführer hat einen Spieler seiner Mannschaft zu bestimmen, der für 2 Min. das Spielfeld verlassen muss. Die Mannschaft muss somit für 2 Minuten mit einem Spieler weniger spielen. Das Spiel

wird nach einer Spielunterbrechung mit Freistoß fortgesetzt, wo sich der Ball bei Spielunterbrechung befand. Der vom Spielführer bestimmte Spieler, der für 2 Min. das Spielfeld verlassen muss, verbüßt eine "Mannschaftsstrafe", d.h. er kann später wieder jede persönliche Strafe erhalten.

 

3.16.2 Auswechslung am falschen Ort

Verlässt ein Spieler bei der Auswechslung durch „fliegenden Wechsel“ das Spielfeld nicht in unmittelbarer Nähe der eigenen Auswechselbank (vgl. 1.4), hat der Schiedsrichter das Spiel unter Beachtung der Vorteilsbestimmung zu unterbrechen. Der Spieler, der das Spielfeld am falschen Ort unerlaubt verlassen hat, erhält für dieses Vergehen eine Verwarnung. Das Spiel wird mit Freistoß an der Stelle fortgesetzt, wo sich der Ball bei Spielunterbrechung befand.

 

3.16.3 Spielen ohne Torwart

Spielt eine Mannschaft ohne einen besonders gekennzeichneten Torwart, hat der Schiedsrichter das Spiel zu unterbrechen. Die Mannschaft muss einen Torwart bestimmen, der sich von den anderen Spielern hinsichtlich der Kleidung unterscheidet. Das Spiel wird anschließend mit Freistoß fortgesetzt.

 

3.17 7-m Schießen zur Spielentscheidung

 

3.17.1 Vorbereitung

Der SR bestimmt das Tor, lost aus und die Mannschaft, die die Wahl gewinnt, bestimmt, ob sie den ersten Schuss ausführen will oder nicht.

 

3.17.2 Teilnehmer

Die beiden Spielführer melden jeweils 4 Feldspieler und einen Torhüter, die das Siebenmeterschießen durchführen. Diese Spieler schießen in jedem Fall bis zur Entscheidung.

 

3.17.3 Stellung

Die Spieler halten sich im Mittelkreis auf.

Der Torwart hält sich zwischen den Pfosten bzw. seitlich außerhalb des Strafraumes hinter der Strafraumlinie Richtung Mittellinie auf.

Der SR steht seitlich der 7m-Marke.

 

3.17.4 Ausführung

Meldung und Notierung des Schützen unmittelbar vor dem Strafstoß.

Jeder Schuss wird durch einen anderen Spieler (einschließlich Torwart) ausgeführt.

Bei einer Wiederholung muss der gleiche Schütze noch einmal schießen.

Verletzt sich ein Spieler oder der Torwart während des Siebenmeterschießens, so kann er auf der gemeldeten Liste nicht durch einen weiteren Spieler ersetzt werden. Sein Schuss muss einer der gemeldeten Spieler ausführen bzw. tritt an die Stelle des Torwartes einer der gemeldeten Spieler.

Hat eine Mannschaft weniger als fünf Spieler vor einem 7-m –Schießen zu Verfügung, so muss auch die andere Mannschaft ihre Zahl der Spieler auf die gleiche Anzahl reduzieren. Es muss sichergestellt werden, dass beide Mannschaften gleich viele Spieler auf dem Spielfeld haben.

Steht es nach 5 Strafstößen unentschieden, wird bis zur Entscheidung jeweils ein weiterer Strafstoß von einem der 5 Spieler geschossen.

 

3.17.5 Entscheidung

Sieger ist, wer die meisten Tore bei gleicher Zahl von gültigen Strafstößen geschossen hat.

 

3.17.6 Besonderheiten

Strafstoßmarke ist der 7m-Punkt.

Der Anlauf muss innerhalb des Feldes zwischen Freiwurf- und Strafraumlinie erfolgen (max. 2m).

Ein Spieler, der am Ende des laufenden Spiels noch eine Zeitstrafe verbüßt, darf an einem 7m-Schießen zur Spielentscheidung teilnehmen.

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